The Length of Japan: Tokyo

Tag 28 – 09.05.2017
Tokyo: Shinjuku und Shibuya
0 km – 0 hm
Wetter: 20-22°C, bedeckt

Ich brauchte mal eine kleine Auszeit vom Radeln und da man in Tokyo sehr gut mit dem ÖPNV überall hinkommt, sollte das mein Fortbewegungsmittel in der Megalopolis werden. Die nächste U-Bahn-Station lag ganz nah, also ging es da hin zu Fuß und dann mit der Metro ins Hochhausviertel Shinjuku. Dort schaute ich mich etwas um und fuhr dann mit dem kostenlosen Aufzug rauf aufs Rathaus. Im 45. Von 48 Stockwerken ist dort in jedem der beiden Türme eine Aussichtsmöglichkeit.

Tokyo Metropolitan Government Building

Tokyo Skyscrapers

Shinjuku Park Tower

Anschließend spazierte ich noch durch den Teil Shinjukus, in dem es hauptsächlich Restaurants und Geschäfte gibt.

Restaurant in Shinjuku

Weiter ging es dann zu Fuß zum Meiji-Schrein. Der ist recht umstritten außerhalb Japans, da dort auch Kriegsverbrecher des 2. Weltkriegs verehrt werden. Vor Ort merkt man davon aber nichts.

Meiji Shrine

Meiji Shrine

Der Schrein liegt in einem großen Park.

Yoyogi Park

Am Rande des Parks liegt eine Halle, die für die Olympischen Spiele 1964 gebaut wurde.

Yoyogi Arena

Weiter ging es zu Fuß durch Harajuku. Ein Viertel, in dem sich die Jugend tummelt.

Tokyo Youth

Am Ende des langen Spazierganges erreichte ich dann den Bahnhof von Shibuya mit seiner berühmten Kreuzung und der Hachiko-Statue.

Hachiko

Shibuya Crossing

Danach ging es dann wieder mit der U-Bahn zurück zum Hostel in Asakusa. Abends war ich nochmal auf dessen Terrasse.

Tokyo Skytree

Tag 29 – 10.05.2017
Tokyo: Ueno und Asakusa
0 km – 0 hm
Wetter: 17-18°C, bedeckt und Regen

Für den Tag war Regen angesagt. Daher hatte ich meinen großen Museumsbesuch auf diesen Tag gelegt. Regen kam den Tag dann zwar runter, aber gar nicht viel und auch nur zeitweise. Aber halb so wild, ins Museum wäre ich ja eh gegangen. Der Stadtteil Ueno liegt gar nicht weit entfernt, aber ich fuhr dort trotzdem wieder mit der Metro hin. Die Fahrten mit der sind recht günstig. Ziel in Ueno war das Nationalmuseum. Dort gibt es mehrere Sammlungen, jede in einem einzelnen Gebäude. Zunächst ging ich in die Japanische Galerie.

Flowers and Birds of the Four Seasons

Gosoku Type Armor

Standing Bishamon Ten (Vaisravana)

Writing Box

Sea Turtle Skull

Danach ging es in die Asiatische Galerie.

Buddha Triad in a Niche

Standing Vairocana

Ox Cart and Two Attendants

Lintel

Weiter ging es mit der archäologischen Sammlung.

Warrior Sekijin

Tablet with Sutra Inscriptions

Am Ende guckte ich mir noch den Tempelschatz aus Horyu-ji an, den der Tempel wegen Geldnot an das Kaiserhaus verkauft hatte.

Seated Buddha (Bodhisattva) with One Leg Peadeat

Mirror

Weitere Fotos gibt es hier.

Das gesamte Museum ist sehr groß und daher habe ich dort viele Stunden verbracht. Ich war daher auch erstmal satt von der ganzen Kultur und ging an den anderen Musen im Ueno-Park nur vorbei und fuhr dann zurück ins Hostel.

National Museum of Western Art

Nach dem Abendessen machte ich dann noch einen Spaziergang durch Asakusa. Viel los ist da nach 19.00 Uhr nicht mehr, aber der Stadtteil war trotzdem eine gute Wahl als Standort in Tokyo.

Asakusa at Night

Senso-ji

Shops in Asakusa

Tag 30 – 11.05.2017
Tokyo: Ueno, Asakusa und Oshiage
0 km – 0 hm
Wetter: 18-27°C, heiter bis sonnig

Hauptziel war an diesem Tag der ebenso im Ueno-Park gelegen Ueno-Zoo (wie das Nationalmuseum). Hauptattraktion sind dort die Pandas.

Ailuropoda melanoleuca

Ursus thibetanus japonicus

Macaca fuscata

Pteropus dasymallus inopinatus

Capricornis crispus

Leider sind in dem Zoo wirklich alle Tiere hinter Plexiglas oder Gittern. Auch sind die Gehege recht klein. Mehr Bilder aus dem Zoo gibt es hier.

Im Ueno-Park ist an so einem schönen Tag auch einiges los.

street show

two dogs

Es war noch nicht so spät, also ging ich noch weiter durch den Stadtteil …

Restaurant in Ueno

… bis zum Ameyoko-Markt.

Ameya-Yokocho

Ameya-Yokocho

Abends ging ich diesmal etwas eher los, da ich ja vom Vortag wusste, dass in Asakusa recht früh die Bürgersteige hochgeklappt werden.

night shopping

Asakusa Nakamise Shopping Street

the menu

Ziel war der höchste Fernsehturm der Welt, der Tokyo Skytree.

Tokyo Skytree

Ich fuhr natürlich rauf auf die erste Plattform in 350 m Höhe.

Tokyo at Night

Tokyo at Night

Ich investierte auch noch etwas extra für die Fahrt auf die zweite Plattform in 450 m Höhe. Das lohnt sich aber eher nicht, von der „unteren“ Plattform ist die Aussicht sogar besser.

Tokyo Skytree

Tokyo Skytree

Tokyo at Night

Tag 31 – 12.05.2017
Tokyo: Nagatacho, Marunochi, Ginza, Akihabara und Asakusa
0 km – 0 hm
Wetter: 20-28°C, heiter bis sonnig

Am Morgen ging es erstmal ins Regierungsviertel.

Japanese Parliament

Und von da aus zu Fuß weiter am Kaiserpalast vorbei zum Hauptbahnhof von Tokyo. Unterwegs kehrte ich in einem Elektronikmarkt ein und kaufte mir für meine Kamera ein neues Objektiv zu einem weit geringeren Preis als in Europa. Das wurde dann natürlich auch ein wenig ausgetestet.

Yurakucho

the umbrella

Tokyo Station

Nach Ginza ging es dann auch zu Fuß weiter.

Ginza

Maybach on Ginza

Ginza

Dort hat in einem Gebäude Nissan einen kleinen Showroom über zwei Etagen und direkt darüber ist einer von Sony.

Ginza

Nissan Skyline 2000 GTX

Nissan IDx Nismo

Anschließend überbrückte ich ein Stück mit der U-Bahn und erkundete dann das Elektronikviertel Akihabara.

Akihabara Photo Shop

Dort fand ich einen sehr interessanten Comic Shop, der über einige Etagen alles nur Erdenkliche an Neu- und Gebrauchtware aus dem Bereich bot.

Akihabara Comic Shop

Akihabara Comic Shop

Akihabara Comic Shop

Akihabara Comic Shop

Akihabara Comic Shop

Ich war auch noch in ein paar anderen Comic Shops, der erste war aber klar der beeindruckendste. Im Viertel gibt es viele Meido-Cafés. Ich ging in keines. Da hatte ich keine Lust drauf und Eintritt wollte ich für sowas auch nicht bezahlen. Es standen aber viele junge Frauen im Viertel rum, die Werbung für diese Etablissements machen.

Akiba Meido

Akiba Meido

Akihabara

Tag 32 – 13.05.2017
Tokyo – Ota
21,0 km – 60 hm
Wetter: 17-20°C, bedeckt und Regen

An meinem letzten Tag in Tokyo deponierte ich zunächst mein Gepäck an der Rezeption des Hostels. Da wieder Regen angesagt war, hatte ich für den Tag zunächst einen Besuch im Edo-Tokyo-Museum eingeplant. Das Museum war nicht weit entfernt, also ging ich dort zu Fuß hin. Auf dem Weg dorthin machte ich Station am wichtigsten Schrein der Stadt. Den hatte ich bisher nur abends und in verschlossenem Zustand gesehen.

Senso-ji

Senso-ji

Senso-ji

Asakusa-Nakamise Shopping Street

Nach einem Stück laufen war ich dann schließlich am Edo-Tokyo-Museum angelangt. Das Museum betrachtet die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung bis heute und ihre Wandlung vom alten Edo zum modernen Tokyo.

Nihonbashi Bridge

The chonin (townspeople) areas around Nihonbashi

Munewari nagaya (split row house)

Bookshop of light fiction

Area to the west of Ryogoku Bridge

The Sukeroku Stage

New Goods of the Early Meiji Period

Instrument of Surrender

Subaru 360

1964 Olympics Jersey

Sharp EL-428 "Solo Cal"

Das Museum ist sehr interessant und auch recht groß, so dass mir gegen Ende etwas die Zeit ausging und ich leider etwas durch die Ausstellung hetzen musste. Weitere Fotos gibt es hier.
Nach dem Museumsbesuch ging es zurück zum Hostel und ich bepackte mein Rad. Ich fuhr dann in strömendem Regen zu einem Hostel in der Nähe des Flughafens.