vom Atlantik nach Basel – meist über den EV6: Die Rückreise

Tag 21 – 10.09.2014
Mulhouse – Basel
43,4 km, 282 hm

Mein Zug fuhr erst mittags. Ich hatte also reichlich Zeit, für die letzten paar Kilometer nach Basel. Die Strecke ging erst durch ein paar öde Wohnsiedlungen und dann noch ein Stück ganz nett am Kanal lang bis zum Rhein. Allerdings merkte ich an einer Sache ganz schnell, dass ich Deutschland näherkam: Der Radweg war nicht mehr immer geteert, sondern vielfach geschottert. Das hatte ich die ganze Reise noch nicht. Die Kilometer am Rhein bis zur deutschen Grenze waren dann wieder durch recht langweilige Dörfer.

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Über die Europabrücke, eine reine Fußgänger- und Radfahrerbrücke, ging es dann kurz nach Deutschland rein. Dort steht ein Einkaufszentrum direkt auf der Grenze zur Schweiz und ich habe mich in diesem noch mit Proviant für die Rückreise eingedeckt.
Nach weniger als einem Kilometer in Deutschland war ich dann in der Schweiz. Die Routenführung in Basel ist wirklich gut und man merkt, dass Basel eine richtige Fahrradstadt ist. Es sind die gleichen Massen an Radfahrern unterwegs wie zu Hause, aber die Infrastruktur ist viel besser (und die Innenstadt ist auch nicht so verlärmt).

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In Basel habe ich dann natürlich die noch vorhandene Zeit genutzt, um die schöne Innenstadt zu besichtigen.

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Irgendwann musste ich dann aber doch zum Zug. Der Weg zum Badischen Bahnhof stellte sich als einfach und fast autofrei heraus. Zurück ging es dann ohne Umsteigen bis Bremen mit dem Eurocity und dann noch ein kurzes Stück mit der S-Bahn. Unterwegs bekam ich da dann auch noch einiges am Rhein zu sehen. Unter anderem gab es das Mittelrheintal und dort auch etliche Reiseradler direkt neben den Schienen. So eine lange Fahrt ohne Umsteigen ist aber nicht ohne. Zwischendurch bin dann ein paar Mal im Zug hin und her gewandert. Aber immerhin hatte ich bis Osnabrück eine nette Sitznachbarin.

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EC Basel – Bremen
RS Bremen – Oldenburg

Wieder zu Hause angekommen, standen dann knapp 1486 km auf dem Tacho.

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