Ostalpen-Nordostitalien-Tour: Verona und Rückreise

Tag 20 – 12.07.2016
Verona zu Fuß
mit dem Rad: 0 km – 0 hm (zu Fuß: 14,0 km – 205 hm)
Tageshöchsttemperatur: 37°C

Dies war der schon bei Venedig erwähnte zusätzliche Tag in Verona. Den nutzte ich dann natürlich zum Sightseeing. Das Fahrrad lies ich dafür mal ausnahmsweise den ganzen Tag lang stehen. Es war nämlich einfacher den Berg vom Campingplatz aus zu Fuß herunter zu gehen, um in die Innenstadt von Verona zu kommen. Auf dem Weg gab es dann auch noch einen super Aussichtspunkt.

Verona und die Etsch

Ponte Pietra

Zunächst ging ich in den Dom.

Cattedrale Santa Maria Matricolare

Danach habe ich etwas umher gebummelt …

Casa dei Mazzanti und Torre del Gardello

Legionäre

… und ging anschließend in die Arena.

Arena di Verona

Piazza Bra

Den bekanntesten Balkon der Literaturgeschichte habe ich mir auch angeguckt. Ins Haus bin ich dort aber nicht gegangen.

Casa di Giulietta

Giulietta

Zum Schluss ging es dann noch ins archäologische Museum …

Ausgang

Museo archeologico al teatro romano

… und anschließend zum Eisessen neben dem Löwentor. Dort gibt es übrigens das leckerste Eis.

Porta Leoni

So kamen dann über den tag verteilt 14 km an Fußweg zusammen. Abends gab es auf der Terrasse des Campingplatzes ein nettes Beisammensein mit ein paar bayerischen Motorradfahrern zu dem sich dann später noch ein paar andere dazu gesellten (u. a. ein Italiener der auf mit seiner Frau auf Mallorca lebt, in Argentinien arbeitet und wegen eines Konzertes in Verona war).

Tag 21 – 13.07.2016
Verona – Verona + Rückreise
8,9 km, 85 hm
Tageshöchsttemperatur: 34°C

An meinem letzten Tag hatte ich noch einiges an Zeit, bevor mein Zug fahren würde. So fuhr ich erstmal zur Kirche von San Zeno.

Basilica di San Zeno Maggiore

Basilica di San Zeno

Fresco

über dem Chorraum

Danach verbrachte ich dann noch etwas Zeit in der Innenstadt, aß im Restaurant zu Mittag und kaufte noch ein paar Vorräte für die Rückfahrt ein. Am Bahnhof hieß es dann erstmal zu warten. Der aus Bologna kommende Zug hatte nämlich schon eine halbe Stunde Verspätung. Auf der fahrt wurde es dann auch zunächst nicht besser, da der Zug auch noch eine Weile am Grenzübergang am Brenner rumstehen durfte. Da hatte ich dann langsam Bedenken, ob ich in München meinen Nachtzug überhaupt erreichen werde. Erst im deutschen Schienennetz durfte der Lokführer richtig Gas geben und hat dann noch einiges von der Verspätung wieder aufgeholt. Für das Umsteigen in den Nachtzug hat das dann auch noch gereicht. Nur dieser hatte dann auf dem Weg bis Hannover knapp über 2 Stunden Verspätung eingesammelt. Ich hatte zum Glück nichts vor und ich bekam dann auch noch etwas Geld von der Bahn zurück, allerdings erst nach einem Monat.

EC Verona – München
CNL München – Hannover

Tag 22 – 14.07.2016
Rückreise
5,4 km – 3 hm

IC Hannover – Bremen
RE Bremen – Oldenburg

Fazit
Durch die Berge fahren ist natürlich zeitweise auch mal anstrengend. Aber in erster Linie macht es Spaß. Extrem steil ist es ja nicht so oft und auf der Tour hatte ich überwiegend nur leichtere Pässe eingeplant. Ich hatte aber auch schon in Norddeutschland deutlich steilere Stücke, als jetzt auf der ganzen Tour. Auch längere Berge sind kein größeres Problem für mich, sie dürfen halt nur nicht zu steil sein. Die Grenze zum Schieben liegt bei mir zur Zeit bei circa 10% Steigung und bis circa 5% kann ich auch gut ohne Pausen durchkurbeln. Ich hatte beim Gepäck (und auch beim Körpergewicht) einiges eingespart. Das hat die Sache natürlich auch etwas erleichtert. Bei der nächsten Tour dürften es aber doch wieder ein paar wenige Kilogramm mehr werden. Ein kleines bisschen mehr an Komfort darf dann doch wieder drin sein (auch wenn es nicht wirklich unkomfortabel war). Die Tour war eine gute Erfahrung für mich und es wird sicher wieder mit dem Fahrrad ins / durchs Hochgebirge gehen. Die Landschaft finde ich eh schön und dass und wie ich es schaffe, weiß ich jetzt ja auch.