Mit dem Fahrrad durch die Südsee – Jylland

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Tag 7 – 28.05.2015
Binderup Strand – Åbenrå
86,2 km – 819 hm

Morgens ging es erstmal auf den höchsten Punkt Jütlands hinauf, auf den 114 m hohen Skamlingsbanken. Der war aber dennoch nicht der höchste Punkt der Tour (das war Møns Klint) und war mit durchschnittlich 2,5% auch nicht sonderlich schwer. Der Blick oben war aber leider durch das diesige Wetter nicht sehr weitgehend.

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Anschließend ging es weiter nach Christiansfeld, einer Planstadt der Herrenhuter. Städtebaulich ist das ganz interessant, zum Angucken trotz UNESCO-Welterbe-Titel nicht so schrecklich spannend.

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Unterwegs ging es dann immer mal wieder vorbei an einigen netten Buchten.

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In Haderslev guckte ich mir dann noch die ganz nette Altstadt an.

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Unterwegs machte ich dann noch Pause an einer schönen Bucht. Die Buchten verursachten immer einige Höhenmeter auf und ab.

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Tag 8 – 29.05.2015
Åbenrå – Flensburg
40,4 km – 274 hm

Vom letzten Tag gibt es nicht viel zu berichten. Ich fuhr gerade durch nach Padborg und rüber über die Grenze nach Flensburg. Viel zu sehen gab es nicht und daher machte ich auch kein einziges Foto an dem Tag. Zurück ging es dann wieder mit Nahverkehrszügen über Hamburg und Bremen nach Hause. Da war es dann auch nicht schlimm, dass ich zwei Tage eher als geplant meine Tour beendete.

Zum Abschluß noch ein kurzes Fazit von mir:
Kulturell hat die Ecke Dänemarks leider kaum etwas zu bieten. Landschaftlich gab es leider auch viele langweilige Ecken. Lolland und Seeland fand ich besonders wenig ansprechend. Schön fand ich dagegen Ærø und Møn und mit ein paar Abstrichen auch die südostjütländische Küste.
Radreiseinfrastrukturmäßig ists etwas gemischt in Dänemark. Die Beschilderung der Route ist teilweise etwas lückenhaft, aber doch ganz in Ordnung. Ich fahre aber ja eh mit Navi. Die für die touristische Route genutzten Wege sind aber vielfach doch sehr abenteuerlich. Nicht immer ist es so schlimm wie am Gendarmstien, aber ähnliches begegnete mir immer wieder. Dazu kommen noch die meist schlechten Radwege entlang der Straßen. Neben dem schlechten Zustand dieser sind diese meist auch aus Sicht der Sicherheit sehr schlecht mit beiden Fahrtrichtungen auf einer Seite und häufigem Wechsel der Straßenseite.
Die Campingplätze sind alle gut. Aber auch in Dänemark gibt es überall die Unsitte, daß man für das Duschen extra bezahlen soll. Dafür sind die Duschräume aber immer sehr gut und sehen teilweise aus, wie ein Badezimmer zu Hause.
Die Versorgung mit Lebensmittel war auch kein Problem. Auch Sonntags und am Feiertag haben dort alle Supermärkte auf und da Dänemark ja relativ dicht besiedelt ist, gibt es auch immer genug von denen zu finden ohne große Umwege.
Daß alles in Dänemark etwas teurer ist, weiß man ja. Aber so schlimm ist es gar nicht.