Mit dem Fahrrad durch die Südsee – Møn, Sjælland und Jylland

Tag 5 – 26.05.2015
Hårbølle Strand – Ore
97,6 km – 781 hm

Es ging erstmal etwas auf und ab über die Südseite von Møn. Zwischendurch gab es aber auch schon mal das Meer auf der anderen Seite zu sehen.

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Bis zur Ostspitze stieg das Gelände dann immer leicht an. Kurz vor dem Haupttagesziel wurde aus den Asphaltstraßen dann Schotter und es ging im Wald über eine mäßige Steigung bis zum höchsten Punkt auf 118 m über dem Meer. Bisher war es übrigens eine schöne Strecke an dem Tag. Ich war nun also an Møns Klingt angekommen. Dort wanderte ich ein wenig oben auf der Klippe und schließlich ging ich dann die Treppe nach unten ans Meer runter. Rauf ist es natürlich etwas anstrengend, aber der Abstieg lohnt sich finde ich doch sehr.

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Bisher bin ich ja fast nur in Richtung Osten gefahren. Damit war jetzt aber Schluss. Dänemark ist hier nämlich zu Ende und es kommt nur noch Wasser für eine Weile. Ich fuhr nun also Richtung Westen und immer schön leicht bergab. Dabei kam ich dann auch durch Stege, den Hauptort der Insel.

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Schließlich ging es noch über die Brücke nach Seeland rüber. Hinter der Brücke unterhielt ich mich noch kurz mit einem Spanier, der per Rad auf dem Weg nach Norwegen war. Es ging dann noch ein paar Kilometer weiter in Richtung Westen. Hier merkte ich dann so richtig den starken Wind, der mich die letzten Tage so schön angeschoben hatte. Auf dem Campingplatz war noch nicht viel los, so dass ich und ein anderer Reiseradler (ebenfalls aus Deutschland) wegen des starken Windes dort unsere Zelte zwischen den Hütten aufbauen durften.

Tag 6 – 27.05.2015
Ore – Binderup Strand
56,5 km – 487 hm


Ich fuhr erstmal kurz durch Vordingborg. Der Ort war aber nicht sonderlich interessant.

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Also ging es dann weiter gegen den starken Wind und mit einem kleinen Abstecher zum Gut Rosenfeldt.

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Kurz vor Næstved konnte ich dann mit Gavnø auch endlich mal wieder ein Schloss richtig besichtigen. Viel zu besichtigen gab es ja bisher nicht und das war dann oft auch noch geschlossen.

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In Næstved besichtigte ich dann natürlich wieder die Stadt.

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Ich hatte mich schon im Laufe des Tages entschieden, den Kampf gegen den Wind nicht weiter zu führen und ab Næstved dann den Rest von Seeland und leider auch Fünen komplett per Zug zu überbrücken. Eigentlich wollte nur über den großen Belt per Zug. Aber ich war zu genervt vom Wind und hatte auch wenig Hoffnung auf Besserung beim Blick auf den Wetterbericht. Bei uns in Norddeutschland war es leider auch schon wochenlang konstant sehr windig aus westlichen Richtungen. Ich fuhr dann also bis Kolding mit dem Intercity. Dort habe ich mich nicht lange aufgehalten und bin gleich weitergefahren. Es ging ab dem Stadtrand zunächst über eine unbefestigte Stecke mit einigen steileren Stellen entlang der Bucht und dann quer über eine kleine Halbinsel bis zum Campingplatz. Vom wieder fast leeren Campingplatz hatte ich dann noch einen schönen Blick aufs Meer.