weiter gehts auf dem EV6: Basel-Budapest – An der niederösterreichischen und slowakischen Donau

Tag 16 – 26.08.2015
Zwentendorf – Wien
69,3 km – 163 hm

Erstes Ziel des Tages war Tulln. Dort gab es einen netten Park am Ortseingang zu sehen und im Ort eine Barockkirche und den Karner. In letzterem liefen gerade Restaurierungsarbeiten. Rein konnte ich aber trotzdem.

Seerosenbrücke Tullner Karner

Danach fuhr ich dann ein bisschen auf der linken Flussseite, wechselte dann aber rechtzeitig vor Klosterneuburg wieder auf die rechte. Dort besuchte ich dann das Stift. Diesmal verzichtete ich aber auf eine Innenbesichtigung.

DSC04118 DSC04125

Weiter ging es danach in Richtung Wien. Ich merkte bald, dass ich der Großstadt immer näher kam. Die Fahrt am Fluss war aber trotzdem überwiegend sehr schön.

DSC04130

In Wien wechselte ich dann an den Donaukanal und machte anschließend eine Runde auf der Ringstraße um die Innenstadt. Bevor ich zum Campingplatz Neue Donau fuhr, kaufte ich mir dann noch bei einem Outdoorshop eine neue Gaskartusche. Meine war nämlich fast alle.

DSC04133 Burgtheater Parlament

Tag 17 – 27.08.2015
Wien – Wien – Wien
30,2 km – 120 hm

Dass ich in Wien einen Ruhetag einlegen würde stand schon von vornherein fest. Der Tag lässt sich ja auch gut füllen in so einer Stadt. Zunächst bin ich zum Schloss Belvedere um das von außen und die Gemäldesammlung im inneren anzugucken.

DSC04165 DSC04174

Danach ging es dann weiter in der Hofburg.

DSC04199 Schweizertor

Zuerst war die Schatzkammer dran.

Reichskrone Mantel des österreichischen Kaisers Alba Wappenröcke

Und danach dann die Silberkammer, die Kaiserappartements und das Sisi Museum. Die sind alle im selben Gebäudeteil und man zahlt auch für alle drei zusammen den Eintritt.

in der Hofburg DSC04330

Danach war dann noch etwas Stadtrundgang angesagt.

Blick Richtung Hofburg

Am Ende ging es dann (wieder) quer durch den Prater zurück zum Campingplatz auf der anderen Seite der Donau. Der Abzweig von der Praterhauptachse ist übrigens sehr leicht zu übersehen. Dank Navi war das aber kein Problem für mich.

Riesenrad

Tag 18 – 28.08.2015
Wien – Bratislava
91,8 km – 275 hm

Am Morgen war erst etwas nebelig. Nach gar nicht so langer Zeit löste sich dieser aber auf und ich merkte bald, dass es in den nächsten Tagen wieder sehr heiß werden sollte. Heute waren es aber erstmal nur knapp über 30°C. Aus Wien raus ging es zunächst am Rande des Nationalparks Donauauen entlang. Von Natur war aber nicht viel zu sehen. Es ging die ganze Zeit auf einem Recht hohen Deich entlang. In Orth fuhr ich kurz in den Ort rein, aber in erster Linie zum Einkaufen.

DSC04380

Dort wechselte ich dann per Fahrradfähre an das andere Ufer zu einem mal wieder frei geplanten, nicht offiziellen Abschnitt meiner Tour. Die Ankunft auf der anderen Seite war an einem kiesigen Strand ohne Steg usw. und danach durfte ich erstmal auf einem Trampelpfad zu einem Wanderweg mich durcharbeiten. Danach ging es dann erstmal einige Meter nach oben und anschließend im leichten Zickzack durch das Hinterland bis zum Heidentor etwas außerhalb von Petronell-Carnuntum, eigentlich gar kein Tor, sondern ein Siegerdenkmal. Hier gab es dann auch die ersten nicht asphaltierten Abschnitte auf österreichischem Boden.

Heidentor

Danach ging es dann weiter zur Ausgrabungsstätte von Carnuntum. Einige Gebäude wurden dort auch wiederaufgebaut.

DSC04407 römisches Wohnhaus DSC04437

Auf dem Weg nach Bad Deutsch-Altenburg ging es dann noch an einem zu Carnuntum gehörenden Amphitheater vorbei und im Ort dann ins archäologische Museum. Die Eintrittskarte gilt übrigens für beide archäologischen Stätten und das Museum.

DSC04462 römischer Helm

In Hainburg machte ich noch kurz Pause.

DSC04492

Und danach ging es leicht hügelig weiter Richtung Bratislava, welches schon von weitem zu sehen war.

DSC04496

Vor Bratislava ging es wieder auf den Deich und an der Donaubrücke leistete ich mir die recht teure Fahrt hinauf auf den Turm dieser.

Blick auf Bratislava DSC04515

In der Stadt ging es dann noch länger an mehrspurigen Straßen ohne Radwege bis zum Campingplatz. Dieser ist nämlich sehr weit draußen an einem See. Der Verkehr ist aber nicht sehr stark und die Straße ja sehr breit, also war das kein Problem. Auf dem Campingplatz traf ich dann auch wieder das holländische Pärchen, welches ich hinter Kehlheim auch schon auf dem Campingplatz neben mir hatte. Die beiden hatten hier ihre Tour beendet, kamen aber auch schon per Rad ganz aus ihrer Heimat. Auf dem Platz wurde man beim Einchecken auch vor Krach durch feiernde Gäste am See gewarnt, es war aber nichts davon zu merken später.