weiter gehts auf dem EV6: Basel-Budapest – Am Hochrhein, am Bodensee und im Hegau

Tag 2 – 13.08.2015
Basel – Lienheim
92,0 km – 472 hm

Die Ankunft mit dem Nachtzug war sehr früh, also entschied ich mich, das Frühstück mitzunehmen und erst in Basel zu essen. Außerdem stieg ich noch nicht am Badischen Bahnhof aus, sondern fuhr weiter bis zum SBB. So hatte ich noch ein paar Minuten mehr, um mit meinem Gepäck zu meinem Fahrrad zu gelangen. Von SBB war der Weg in die Innenstadt auch nicht weit. Ich fuhr erstmal hoch zum Münster und genoss dort das Frühstück aus dem Zug und die Aussicht auf den Rhein.

Basel am Morgen DSC01866

Danach ging es dann noch kurz durch die Fußgängerzone und danach auf die andere Seite des Rheines. Das Stück in Basel bot noch einen schönen Blick auf die Stadt, hinter der Stadt- und damit auch Landesgrenze wurde es dann aber vorübergehend sehr (Chemie-)industriell.

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Das blieb zum Glück nicht lange so und es ging wieder nett weiter, meist aber nicht direkt am Fluss. Etwas später erreichte ich dann Rheinfelden und ich überquerte zum dritten Mal an diesem Tag die Grenze um mir den schönen schweizer Teil dieser Stadt anzugucken.

DSC01911 Rheinfelden (Aargau) DSC01986

Danach ging es wieder auf der deutschen Seite weiter bis nach Bad Säckingen. Dem Trompeter schenkte ich nur kurz Beachtung und machte mich auf zur gedeckten Holzbrücke über den Rhein. Diese überquerte ich und kehrte dann wieder zurück, um mir noch Bad Säckingen etwas anzugucken. Macht also zwei weitere Grenzübertritte (= Nr. 4 und 5).

DSC02079 Holzbrücke Bad Säckingen DSC02157

Seit Rheinfelden war ich übrigens fast die ganze Zeit direkt am Fluss unterwegs und das sollte sich für den Rest des Tages auch nicht großartig ändern. Etwas weiter kam ich dann nach Laufenburg. Dort war die Anfahrt auf den Ort sehr schön. Es ging einige Meter oberhalb des Flusses entlang der Bahnlinie auf den Ort zu, dadurch gab es eine schöne Aussicht. Hier habe ich dann beide Seiten besichtigt. Die deutsche Seite war aber wie bei fast allen Orten entlang des Hochrheins nicht schön wie die schweizer.

Blick auf beide Laufenburg DSC02337

Am Ende des Tages landete ich dann auch einem kleinen Campingplatz direkt am Rhein. Eine richtige Zeltwiese gab es da nicht, aber ich wurde irgendwo dazwischen gequetscht auf einer der Terrassen. Ein Schwimmbad gehörte auch zum Campingplatz, aber das nutzte ich trotz der Temperaturen von 35°C nicht, dafür fühlte ich mich zu erschöpft.

Tag 3 – 14.08.2015
Lienheim – Horn
68,3 km – 580 hm

Heute ging es zunächst ein Stück vom Rhein weg, erst durch Deutschland, dann durch die Schweiz, dann wieder durch Deutschland. Schließlich landete ich kurz vor Schaffhausen wieder in der Schweiz (macht jetzt 10 Grenzübertritte). Dort gucke ich mir dann erstmal ausgiebig den Rheinfall an und anschließend das nahegelegene Schaffhausen.

DSC02391 der Rheinfall

Anschließend ging es weiterhin auf der rechten Rheinseite durch eine kleine Deutsche Enklave, ein kleines Stück durch die Schweiz bis ich in Gailingen wieder mal die Rheinseite wechselte, um einen schweizer Ort zu besichtigen, nämlich Diessenhofen. (= Grenzübertritt Nr. 11-14)

Blick auf Diessenhofen

Ich wechselte wieder zurück auf die deutsche Seite und landete vor Stein am Rhein mal wieder in der Schweiz. Stein war sehr schön, dort habe ich neben der Innenstadt auch noch das Kloster besucht und anschließend meine Füße kurz im Rhein gebadet.

DSC02532 DSC02634 meine Füße im Rhein

Nach Stein folgte mit Grenzübertritt Nummer 17 der vorerst letzte für über eine Woche. Danach wurde der Rhein zum Bodensee und die ohnehin schon den ganzen Tag recht hügelige Tour wurde durch einige kurze giftige Anstiege noch etwas schwerer. Dazu war es auch wieder mit 35°C extrem heiß. Eigentlich hatte ich geplant, den Bodensee noch wieder an diesem Tag zu verlassen. Aber ich fühlte mich nicht so gut, so dass ich dann auf einem sehr touristischen Campingplatz direkt am Bodensee für die Nacht einkehrte. Das dazugehörige Strandbad nutzte ich aber auch nicht.

Tag 4 – 15.08.2015
Horn – Hausen im Tal
89,8 km – 926 hm

Ich war deutlich ausgeruhter als an den beiden Tagen zuvor. Das war gut, denn es sollte heute über den höchsten Punkt der Tour gehen. Doch zunächst sollte es weiter am Bodensee entlang gehen bis nach Radolfzell.

der Bodensee

Dort verließ ich dann dieses Gewässer und es ging durch den Hegau etwas mehr als 450 m nach oben. Der Anstieg verteilte sich aber über sehr viele Kilometer. Bis zum Scheitelpunkt waren es nämlich noch 45 Kilometer. Zunächst ging es nur leicht wellig entlang oder parallel zur Landstraße bis es dann direkt auf der Fahrbahn über kaum befahrene Straßen ging bis zum mit 859 Metern höchsten Punkt ging. Der Hauptanstieg war dann mit etwas über 400 Höhenmetern auf rund 13 Kilometern (= ca. 3% im Schnitt) aber auch noch sehr moderat. Mit kleinen Pausen war der gut zu schaffen.

kurz vorm höchsten Punkt der Tour

Das Gefälle nach Tuttlingen runter war dann mit 7% schon deutlich steiler. Da es auch einige schnurgerade Streckenteile gab, kam ich dann in der Abfahrt auch mit 60,9 km/h auf einen neuen persönlichen Rekord. Die Abfahrt endete erst Mitten in Tuttlingen. Den Ort fand ich eher uninteressant und blieb nicht lange. Ursprünglich hatte ich angedacht, hier auf den Campingplatz zu gehen. Aber ich fühlte mich noch richtig gut. Also fuhr ich noch weiter durch das wunderschöne obere Donautal bis zu einem sehr idyllisch direkt an der noch jungen Donau gelegenen Campingplatz. Dort traf ich dann zum ersten Mal auch abends auf andere Reiseradler, zwei nette Damen mittleren Alters mit völlig überdimensionierten Zelten.

DSC02769 DSC02769 Campingplatz Hausen im Tal

weiter gehts auf dem EV6: Basel-Budapest – Vorbereitung und Anreise

Dauer: 24 Tage
Zeitraum: 12.8.2015 bis 4.9.2015
Entfernung: 1696 Kilometer
Bereiste Länder: Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn

Die GPS-Tracks:
Woche 1 GPSies - Donau-Tour 2015 - Woche 1
Woche 2 GPSies - Donau-Tour 2015 - Woche 2
Woche 3 GPSies - Donau-Tour 2015 - Woche 3

Das Vorgeplänkel

Im Vorjahr bin ich ja schon den französischen Teil des Eurovelo 6 mit dem Fahrrad gefahren (siehe hier). Daher war es dann recht naheliegend, den 2015 weiter zu fahren. Als Ziel suchte ich mir Budapest heraus, das sollte von der Strecke her machbar sein. Also ging es wieder an die übliche Vorplanung mittels Bikeline, Radkarten, Reiseführern und Internet. In Österreich war da etwas mehr Arbeit notwendig, da der Donau-Radweg dort an beiden Ufern verläuft und die sehenswertesten Stellen natürlich nicht immer auf der gleichen Seite. Ein paar kleinere Ausflüge hatte ich auch noch eingeplant, aber weniger als in Frankreich und auch kürzere. Mit Basecamp die Tracks zu zerschneiden und wieder zusammen zu schnippeln, geht mir zum Glück inzwischen gut von der Hand. Urlaubstechnisch hatte ich es dann auch geschafft, mir noch einen Tag mehr zu „ergaunern“ als im Jahr zuvor. Außerdem konnte ich auch die Anreise und Abreise günstiger legen – jeweils auf einen zumindest theoretischen Arbeitstag.

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Die Anreise

Tag 1 – 12.08.2015
4 km – 0 hm (Ja, Oldenburg ist sehr flach.)
IC Oldenburg – Hannover
CNL Hannover – Basel

Wieder mal ging es mit dem Intercity um 19.35 Uhr nach Hannover und wieder mal war ich der einzige Fahrgast mit Fahrrad. Von dort sollte es nach etwas Wartezeit dann wieder mit dem Nachtzug weiter gehen. In diesem Jahr direkt bis zum Startort, nach Basel. Das Fahrradabteil des Nachtzuges stellte sich als deutlich geräumiger und besser zugänglich heraus als im Vorjahr. Dafür war es aber etwas weiter von meinem Abteil weg, was aber auch daran lag, dass ich diesmal Schlafwagen und nicht wieder Liegewagen gebucht hatte. Der Zug hält aber relativ lange, so dass es kein Problem war, den Bahnsteig für den Weg zum Schlafabteil zu nutzen. Auch dieses Mal hatte ich das Abteil übrigens wieder für mich alleine (so wie letztes Jahr).

Es gibt auch wieder ein Album bei Flickr. Zu finden ist es hier: EV6 Basel Budapest 2015
An den weiteren Tagen gibts dann auch einige Bilder im Text, aber nicht alle aus dem Album.

Meine Rede zum Ratsantrag Basistarif vom 29.04.2013

Am vergangenen Montag durfte ich unseren gemeinsamen Antrag mit der SPD „Preiswerter Basistarif für Strom von der EWE“ in den Rat einbringen, an dem ich maßgeblich mit beteiligt war. Der Antrag wurde übrigens mit den Stimmen der Fraktionen SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und der Gruppe Die Linke / Piratenpartei angenommen.

Den zugehörigen Antrag findet ihr hier:
http://buergerinfo.oldenburg.de/vo0050.php?__kvonr=11428&voselect=1920

Im Folgenden findet ihr meine Rede dazu:

 

[Anrede]

Vielen von ihnen wird die Idee dieses Antrages sicherlich irgendwie bekannt vorkommen. Er basiert auf dem Antrag der Fraktion Die Linke zur Ratssitzung vom 18. Februar diesen Jahres, für den ich mich hiermit ausdrücklich bedanken möchte. Wir hatten damals jedoch ein paar inhaltliche Bedenken und noch weiteren Diskussions- und Fragenbedarf und daher wurde der Antrag damals in den zuständigen Fachausschuss, den Sozialausschuss, zur weiteren Diskussion verwiesen. Dort waren auch Vertreter der EWE zu Gast und wir konnten uns vertiefend darüber austauschen. Daraufhin sahen wir, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und die SPD-Fraktion, den Bedarf gemeinsam einen eigenen, alternativen Antrag zu dem Thema zu formulieren.

In den letzten Jahren sind die Strompreise in Deutschland sehr stark gestiegen und werden es voraussichtlich auch noch weiterhin. In den letzten neun Jahren haben sie sich im Bundesdurchschnitt um mehr als 50 Prozent erhöht. Auch die EWE macht bei diesen starken Preissteigerungen keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil! Bei der EWE haben die Preise in demselben Zeitraum sogar noch erheblich stärker zugelegt, nämlich um ca. 86 Prozent.

Grundsätzlich belasten diese stark steigenden Preise für Energie alle Bürgerinnen und Bürger. Ganz besonders betroffen sind davon jedoch Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen nach Sozialgesetzbuch II, das ist das Arbeitslosengeld II, auch als Hartz IV bekannt, oder Sozialgesetzbuch XII, das ist die Sozialhilfe. Die Kosten für Strom sind nicht Teil der Kosten der Unterkunft, die, normalerweise vollständig von der zuständigen Behörde übernommen werden, sondern sie sind Teil des Regelsatzes, aus denen die Empfängerinnen und Empfänger von Transferleistungen ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, also Essen, Kultur, Bildung, Telekommunikation usw.

Der Anteil des Regelsatzes, der für Strom in die Berechnungen eingeflossen ist, deckt jedoch aktuell überhaupt nicht die anfallenden Kosten ab.

So muss ein durchschnittlicher Single-Haushalt hierzulande zurzeit monatlich ca. 41 Euro für seine Stromrechnung bezahlen und ein 4-Personen-Haushalt ca. 95 Euro. Für die Versorgung mit Strom sind im Regelsatz jedoch nicht mal 27 Euro für die erste Person im Haushalt vorgesehen und für weitere Personen noch erheblich weniger.

Daran änderten alle bisherigen Regelsatz-Anpassungen nichts! Die Strompreise stiegen stark, die Anteile dafür im Regelsatz jedoch nur geringfügig. Daher möchten wir an die Bundesregierung appellieren, die Anteile für Strom im Regelsatz den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen und dieses auch bei den jährlichen Anpassungen zu berücksichtigen.

Die EWE ist ein kommunales Unternehmen. Sie gehört in der Mehrheit vielen der Kommunen im Norden Niedersachsens. Und unter diesen ist Oldenburg der größte Anteilseigner. Kommunalen Unternehmen kommt unserer Ansicht nach eine besondere soziale Verantwortung zu. Der EWE-Verband hat gemäß Verbandsordnung §1 die Aufgabe, „das Gebiet der Verbandsmitglieder im Interesse des Gemeinwohls […] preisgünstig […] zu versorgen.“ Die EWE bietet jedoch leider keine Tarife für Personen mit besonderen sozialen Problemlagen an.

Nun könnte man unter diesen Umständen auf die Idee kommen, einen Sozialtarif, wie es ihn bei einigen anderen Energieversorgern oder schon sehr lange bei der Telekom gibt, auch bei der EWE einzuführen.

Ein einfacher Sozialtarif würde jedoch dazu führen, dass es keine Anreize zum Energiesparen gibt. Doch das wollen wir im Angesicht der gesetzten CO2-Einsparziele nicht!

Die Preispolitik darf den Mehrverbrauch an Strom in den Haushalten nicht fördern. Sie soll stattdessen Anreize bieten, sich energiesparend zu verhalten. Daher ist eine degressiv gestaltete Mengen-Obergrenze für den günstigen Tarif wichtig.

Ein solcher Sockeltarif würde dazu beitragen, den von den Preissteigerungen der letzten Jahre besonders betroffenen einkommensschwachen Haushalten eine dringend nötige Entlastung zu verschaffen.

Bis dafür gesetzliche Regelungen geschaffen wurden, sollte die EWE mit gutem Bespiel voran gehen und ein zukunftsweisendes Sockeltarifmodell einführen, das einerseits sozial gerecht ist und andererseits auch umweltfreundlich ist.

Zum Schluss möchte ich auch noch abseits unseres Antrages etwas zur EEG-Umlage sagen. Diese wird leider immer wieder angeführt, wenn es darum geht, zu begründen warum die Strompreise so stark gestiegen sind. Diese macht mit rund 1,7 Cent pro kWh  jedoch nur einen geringen Teil der letzten Erhöhung aus. Zudem beruht ein großer Teil dieses Anstieges auf einer völligen Fehlsteuerung der aktuellen schwarz-gelben Bundesregierung bei den den Befreiungen der Großindustrie von der EEG-Umlage. Diese Befreiungen wurden unter der aktuellen Bundesregierung immer weiter ausgeweitet, so dass jetzt sogar Unternehmen wie Wiesenhof oder McDonalds davon profitieren, deren internationale Wettbewerbsfähigkeit wohl kaum gefährdet sein sollte ohne diese Vergünstigungen, denn das war bei der Schaffung der Ausnahmeregelungen das eigentliche Ziel dieser.

Außerdem wurde von der aktuellen schwarz-gelben Bundesregierung 2011 das Ökostromprivileg abgeschafft, so dass jetzt Abnehmer des Stromes, der eigentlich gefördert werden sollte, auch für die Privilegien der Großindustrie mitbezahlen müssen. Vorher waren diese nämlich von der EEG-Umlage ausgenommen.

Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit und bitte um Zustimmung zu unserem Antrag.

Artikel zu meiner Einführung in den Rat

Es gibt auch ein paar Artikel zu meiner Einführung in den Rat.

Einen von der NWZ: http://www.nwzonline.de/Region/Stadt/Oldenburg/Artikel/2870973/Nach-sechs-Monaten-der-erste-Wechsel.html

und einen von NWZ-TV: http://www.nwzonline.de/Video/Ratsitzung-im-PFL_1649072200001.html/ (ca. ab der Hälfte).

Außerdem bin ich im Liveticker des Oldenburger Lokalteils bei 19:49 zu finden: http://www.oldenburger-lokalteil.de/2012/05/21/liveticker-ratssitzung-am-21-mai-2012/

Sascha kommt in den Rat

Viele die mich kennen, wissen es ja schon und die NWZ-Leser konnten es gestern lesen. Aber es soll ja auch noch andere geben. Daher verkünde ich es hier auch noch mal ganz offiziell.

Ich bin ab morgen, 21. Mai 2012 Mitglied des Rates der Stadt Oldenburg. Ich trete die Nachfolge von Oliver Schmale an, der aus persönlichen Gründen von seinem Mandat zurück getreten ist. Ich werde dann einer von 14 grünen Abgeordneten im Rat sein.

Hævnen


In einer besseren Welt
Dänemark / Schweden 2010

Da ist Susanne Bier ein intensives Drama über ein hochaktuelles Thema gelungen. Dieser Film funktioniert auch auf beiden Ebenen, als Jugenddrama wie auch als erwachsenes Drama, ohne daß er für die eine oder die andere Altersgruppe uninteressant oder gar ungeeignet wird. Die klasse Darsteller tragen ihr übriges dazu bei, daß es ein guter Film geworden ist.

8/10 Fahrräder

 

geguckt: deutsche Blu-ray von Universum, auf Dänisch, Schwedisch und Englisch mit deutschen Untertiteln

Pa negre


Pan negro / Black Bread
Spanien / Frankreich 2010

Den Ansatz des Filmes finde ich eigentlich ganz gut und die Umsetzung ist auch ganz OK. Allerdings kann er sich nicht so recht entscheiden, ob er Jugendfilm oder erwachsenes Drama sein will. Ich hätte mir letzteres gewünscht und damit auch eine etwas stärkere Darstellung der Methoden der Diktatur und deren emotionale Konsequenzen auf die Hauptfigur.

7/10 Singvögel

 

geguckt: spanische Blu-ray von Cameo, auf Katalanisch und ein wenig Spanisch mit englischen Untertiteln

Kokowääh


Deutschland 2011

Ich oute mich hiermit mal und gebe zu, daß ich die meisten Til Schweiger-Filme gut fand. Das ist auch hier nicht anders, ist er doch durch und durch ein typischer Film von ihm. Es gibt wieder eine nette Geschichte, einen netten Humor und nette Typen. Til Schweigers jüngste Tochter, auf die Kokowääh zugeschnitten ist, fand ich in Keinohrhasen allerdings besser.

8/10 abgebrannte Küchen

 

geguckt: deutsche Blu-ray von Warner, auf Deutsch

Balada triste de trompeta


Spanien / Frankreich 2010

Der Film beginnt ganz verheißungsvoll als durchgeknalltes, actionhaltiges Drama in der Zeit des spanischen Bürgerkrieges. Doch leider setzt sich das nach dem Zeitsprung nicht fort. Da ist er dann nur eine gewöhnliche Dreiecksgeschichte. Da helfen dann auch nicht die leicht durchgedrehten Charaktere. Die Actionsequenz am Ende versöhnt dann noch ein wenig. Aber insgesamt bleibt ein belangloser Film, bei dem die guten Ansätze in nichts münden.

6/10 Motorradstunts

 

geguckt: spanische Blu-ray von Warner, auf Spanisch mit englischen Untertiteln

Danke!

Wir haben bei der gestrigen Kommunalwahl mit 27,3% ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Ich bin erwartungsgemäß nicht rein gekommen. Dafür hätten wir noch 4% mehr bekommen müssen und das wäre dann ein herausragendes Ergebnis gewesen.

Ich möchte mich hiermit bei allen bedanken, die uns gewählt haben, in Oldenburg und in den anderen Teilen Niedersachsens sowie bei denjenigen, die mir direkt ihre Stimme gegeben haben. Ich habe auch persönlich ein ganz gutes Ergebnis erziehlt.

Die Stimmung bei der Wahlparty gestern war nach der Prognose extrem gut. Der überragende Wert von 32% erwies sich bei Auszählung der Wahlbezirke aber schnell als viel zu hoch. Daher war es gestern trotz des am Ende sehr guten Ergebnisses ein Wechselbad der Gefühle, auch für mich, denn bei dem Wert der Prognose wäre ich ja in den Rat eingezogen. So bin ich dann halt Nachrücker und werde weiter weiter für die Partei auf Kommunal- und Landesebene arbeiten. Da gibt es ja auch genug Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Im Folgenden findet ihr dann noch das Ergebnis für die Stadt Oldenburg. Sehr betrüblich ist dabei, daß die Nazis noch gerade so mit einem in den Rat eingerückt sind. Es gibt halt keine 5%-Hürde und bei einem größeren Rat sinkt die Schwelle dann ja. Zudem waren die kleineren Parteien alle recht nah beieinander. Vom Ergebnis bin übrigens etwas überrascht. Ich habe denen in einer Stadt wie Oldenburg und mit dem Rückenwind aus Berlin doch etwas mehr zugetraut.

2011 Sitze zu 2006 Sitze
SPD 33,94% 17 +1,20% +1
CDU 20,69% 10 -5,30% -3
Bündnis 90/Die Grünen 27,27% 14 +6,03% +3
Die Linke 6,14% 3 -1,10% -1
FDP 3,01% 1 -3-30% -2
FW/BfO 3,15% 2 -2,29% -1
NPD 1,14% 1 +0,15% +1
Piratenpartei 2,83% 1 +1
WFO 1,67% 1 +1